26.11.2013
Event

Auftritt in der Abenteuerarena geglückt


Der Termin stand schon lange fest: 16. November, 20 Uhr, Fernwehfestival.

Dies würde in mehreren Hinsichten eine Feuertaufe für Out of the dark:
Zum erstenmal würden wir uns vor heimischen Publikum präsentieren, zum erstenmal würde das Fernsehen mich mit der Kamera dabei begleiten und eine interessante Begegnung stand auch an: Alexander Huber von den Huber-Buam!

Dr. Heiko Bayer, Gründer und Veranstalter des Erlanger Fernwehfestivals, hatte das Treffen initiiert. Wir wollten die Gelegenheit nutzen, um eine gemeinsame Kletteraktion zu besprechen.
Das Treffen mit Alexander Huber war sehr herzlich! Alex und sein Vater begrüßten mich in der Garderobe. Der Kontakt zu den beiden Brüdern besteht schon seit Mitte 2012, jedoch wurde ein geplantes Treffen immer wieder wetterbedingt oder terminlich verhindert. Das Erlanger Fernwehfestival  bot jedoch eine sehr gute Plattform dafür. 

Begleitet wurden wir vom Bayerischen Fernsehen. 
Schnell hatten wir alles besprochen und vereinbart: Im kommenden Frühjahr werden wir gemeinsam klettern und Alexander wird mir diese noch weitgehend unbekannte Dimension des Erlebens eröffnen.

Doch dann war es Zeit für die Abenteuerarena! 
Die Veranstaltung, die vor meinem Auftritt stattfand, ging zu Ende und die Abenteuerarena leerte sich. Uns blieb noch eine halbe Stunde zur Vorbereitung. Mein Team für den Abend wurde von Dieter Weber, dem Ehemann meiner Moderatorin Angela, ergänzt. Dieter übernahm für uns die Technik und  steht für das kommende Jahr mit Angela für mich als Trainings- und Wettkampfguide zur Seite.

Das Interview mit dem Bayerischen-Fernsehen, das im Saal weitergeführt wurde, musste beendet werden. Verkabelt wurde ich noch schnell und dann ging’s rauf auf die Bühne ...

Kurz bevor wir von Dr. Heiko Bayer anmoderiert wurden, kam Alexander noch zu uns und wünschte uns einen guten Auftritt. Das tat natürlich gut und beruhigte.

Angela übernahm die Moderation, führte das Publikum in Out of the dark ein und übergab mir das Wort.
Nach ein paar Minuten hatten wir den Faden aufgenommen, und konnten den Ausfall der Technik weitgehend kompensieren. Dennoch fehlten dem Publikum Fotos und Filmclips, um tiefer mit einzutauchen.

Erstmals konnte ich zwei wichtige Wegbegleiter vorstellen: 
Robert Wimmer, Lauflegende aus Nürnberg, mehrfacher Weltrekordler über verschiedene Ultramarathondistanzen und Gewinner des längsten Rennens der Geschichte, dem Trans-Europe-Footrace, TEFR/2003. 
Matthias Reitenspieß, ehemaliger Lizenzradrennfahrer und Gründer von Charitycycling.

Robert war die Initialbegegnung, die mich letztendlich in den Ultralaufbereich führte. Seine Erzählungen, Erfahrungswerte und Erlebnisse waren infizierend, seine Motivation war beflügelnd! Robert hatte mir seine Begleitung beim Halbmarathon in Bad Füssing, 2003, angeboten. Dieser Halbmarathon war mein erster längerer Lauf nach der langjährigen Pause, die ich zwischen 1996 und 2002 einlegen musste.
Robert stand in Vorbereitung auf den TEFR, zu dem er ein paar Monate später los zog um ihn zu gewinnen -  wie wir wissen, gelang ihm das auch!
 
Matthias Reitenspieß war 2012 mein Tandempilot, maßgebender Trainingspartner und Wettkampfgefährte. Seine Erfahrungswerte spielten bei unseren Trainingsausfahrten eine entscheidende Rolle, um uns adäquat auf die Challenge Roth vorzubereiten. Unsere gemeinsamen Starts hatten wir dem EKKN e.V. gewidmet. Diese Initiative bemüht sich um wesentliche Belange und Bedürfnisse Eltern krebskranker Kinder.

Beide konnten interaktiv in meinem Auftritt agieren und dem Publikum ihre Erlebnisse aus eigener Sicht erzählen. Das Publikum dankte es mit jeweils großem Beifall.

Zum Schluss hatte ich die Gelegenheit das Konzept eines weiteren Events vorzustellen: Out of the dark – Eventlesung.

Als sich der Vortrag dem Ende neigte, gab’s noch eine Überraschung für mich!

Matthias Reitenspieß überreichte mir im Namen der EKKN e.V. eine Urkunde. Die Elterninitiative Krebskranker Kinder Nürnberg e.V. und CharityCycling verliehen mir diese Urkunde für mein soziales Engagement 2012.
Wir hatten unsere gemeinsamen Wettkämpfe 2012 der EKKN gewidmet. Sponsoren, deren Werbung wir dabei trugen, spendeten zugunsten der EKKN.
Diese Ehrung rief Erinnerungen an Ereignisse und Erlebnisse, gemeinsame Trainingsstunden und Wettkämpfe hervor. 

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Das Publikum beteiligte sich zum Schluss sehr rege und interessiert an der offenen Diskussion und die Resonanz war überaus positiv. 

Trotz unserer technischen Panne waren wir insgesamt mit dem Auftritt zufrieden.

Für die Möglichkeit, bei diesem renommierten Festival aufzutreten, bedanken wir uns herzlichst bei Dr. Heiko Bayer und seinem Team.

Den Ausklang des ereignisreichen Tages genossen wir anschließend im Restaurant Charisma, unserem Treffpunkt für alle Teamfeiern und Besprechungen.